Zum Hauptinhalt springen
Version: 8.7.x

Umgebungssensor als Erweiterung für Kentix SmartPDU

Externer Sensor für Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt.

1. Allgemein​

Die grundlegenden Einstellungen jedes Geräts umfassen den Aktivierungszustand (An/Aus) sowie einen Namen unter dem alle Alarme und Warnungen die dieses Gerät meldet, angezeigt werden. Dieser sollte möglichst eindeutig beschreibend gewählt werden, um die Geräte unterscheiden zu können.

Alarmgruppe​

Mit der Auswahl der übergeordneten Alarmgruppe wird das Gerät in die Systemhierachie eingeordnet.
Alarme werden in der übergeordneten Alarmgruppe signalisiert.

Alarmverzögerung​

Die Alarmverzögerung gibt an, wie lange ein Gerät die Signalisierung eines Alarms verzögern soll, nachdem er detektiert wurde. Z.Bsp.: Bei einer Alarmverzögerung von 30s wartet das Gerät 30 Sekunden, bis der Alarm signalisiert und gemeldet wird.

Verbindung​

Die Verbindungsüberwachung ermöglicht eine Alarmierung, wenn das Gerät nicht erreichbar ist.

AlarmzuordnungAuswahl der Alarmzuordnung
Als Warnung ausgebenDer Verbindungsverlust löst keinen Alarm aus und wird nur als Warnung gemeldet.

2. Messwerte​

Übersicht der überwachten Messwerte

2.1 Allgemein​

In Kachel anzeigen​

Aktivieren Sie diese Option, wenn der Messwert direkt auf der Übersichts‑Kachel des Geräts sichtbar sein soll.

Name​

Der angezeigte Name des Datenpunkts. Verwenden Sie eine klare Bezeichnung, damit der Messwert später eindeutig zugeordnet werden kann (z. B. „Raumtemperatur Büro“).

Messwert-Typ​

Wählen Sie die Art des Messwerts, z. B. Temperatur. Der ausgewählte Typ bestimmt die Darstellung, Einheit und Verarbeitung des Wertes in KentixONE.

2.2 Darstellung​

Legt fest, wie der Rohmesswert interpretiert und später angezeigt wird.

Faktor​

Der Rohwert des Sensors wird mit diesem Faktor multipliziert, um den tatsächlichen Messwert zu berechnen.

info

Beispiel: Rohwert * 0.01 = angezeigter Wert.

Nachkommastellen​

Bestimmt, wie viele Dezimalstellen in der Anzeige verwendet werden.

info

Beispiel: „1“ bedeutet eine Stelle nach dem Komma (z. B. 23.4 °C).

Einheit​

Legt die Einheit fest, in der der Messwert angezeigt wird (z. B. °C). Wenn ein Messwert‑Typ gesetzt ist, wird automatisch dessen Standard‑Einheit verwendet.

2.3 Alarmierung​

Hier legen Sie fest, ab welchen Messwerten ein Alarm oder eine Warnung ausgelöst wird.

2.4 Datenquelle​

Hier konfigurieren Sie, wie der Messwert über Modbus RTU aus dem angeschlossenen Gerät ausgelesen wird.

Adresse​

Die Busadresse des Modbus‑Geräts. Jedes Gerät im Modbus‑Netzwerk besitzt eine eindeutige Adresse.

Register​

Die Registernummer, aus der der Messwert gelesen wird (z. B. 1). Das Register definiert die Speicherstelle im Gerät, an der der Wert abgelegt ist.

Datentyp​

Gibt an, wie der Wert im Register gespeichert ist, z. B. Ganzzahl 16‑Bit (Integer). Der Datentyp bestimmt die Interpretation des Rohwerts (Größe, Format, mögliche Wertebereiche).

Funktionscode​

Legt fest, welche Modbus‑Operation verwendet wird, z. B. Read Input Register (04). Der Funktionscode definiert, wie das Register ausgelesen wird.

Word Order​

Bestimmt die Reihenfolge der Datenwörter im Register, z. B. Little‑Endian. Wichtig bei mehrteiligen Werten, damit die Bytes korrekt zusammengesetzt werden.

Vorzeichendarstellung​

Legt fest, wie negative Werte dargestellt werden, z. B. Vorzeichenbit. Dies beeinflusst die Interpretation des Rohwerts, wenn der Sensor auch negative Messwerte liefern kann.

Intervall​

Gibt an, in welchem Zeitabstand der Messwert aus dem Gerät ausgelesen wird. Der Wert wird in Sekunden angegeben.

info

60 s → Der Messwert wird alle 60 Sekunden abgefragt.

3. Konfiguration​

Übersicht der Schreibkonfiguration

3.1 Allgemein​

Hier legen Sie den Namen des Datenpunkts fest und bestimmen, ob der Wert später auf der Geräte‑Kachel angezeigt werden soll.

Name​

Der angezeigte Name des Datenpunkts, z. B. Temperature offset. Wählen Sie eine Bezeichnung, die klar beschreibt, wofür der Wert verwendet wird.

Konfiguration​

Einige Geräte benötigen zusätzliche Konfigurationswerte, damit ein Messwert korrekt gelesen werden kann. Dieser Wert wird an die Datenquelle übergeben und dort verarbeitet.

Wert​

Der Konfigurationswert, der an die eingestellte Datenquelle übermittelt wird (z. B. 0). Dieser Wert kann je nach Gerät zur Kalibrierung oder Aktivierung bestimmter Funktionen erforderlich sein.

3.2 Darstellung​

Formatierung​

Legt fest, wie der Rohmesswert interpretiert und dargestellt wird.

Faktor​

Der Rohwert des Geräts wird mit diesem Faktor multipliziert, bevor er angezeigt oder weiterverarbeitet wird.

info

Faktor 100 → Rohwert * 100 = angezeigter Wert Dieser Faktor wird häufig verwendet, wenn Geräte Werte in einer anderen Skalierung liefern (z. B. 0.23 statt 23).

3.3 Datenquelle​

Verbindungseinstellungen​

Hier wird festgelegt, wie der Temperatur‑Offset‑Wert über Modbus RTU an das Gerät übertragen oder ausgelesen wird.

Adresse​

Die Modbus‑Adresse des Geräts (z. B. 3). Jedes Gerät im Modbus‑Netzwerk besitzt eine eindeutige Adresse, über die es angesprochen wird.

Register​

Das Modbus‑Register, in dem der Wert geschrieben oder gelesen wird (z. B. 448). Das Register definiert die Speicherstelle im Gerät.

Datentyp​

Gibt an, wie der Wert im Register gespeichert ist, z. B. Ganzzahl 16‑Bit (Integer). Der Datentyp bestimmt die Größe und Interpretation des Rohwerts.

Funktionscode​

Legt fest, welche Modbus‑Operation ausgeführt wird, z. B. Write Single Register (06). Dieser Funktionscode wird verwendet, um einen einzelnen Wert in ein Register zu schreiben.

Word Order​

Bestimmt die Reihenfolge der Datenwörter im Register, z. B. Little‑Endian. Relevant bei mehrteiligen Werten, damit die Bytes korrekt zusammengesetzt werden.

Vorzeichendarstellung​

Legt fest, wie negative Werte dargestellt werden, z. B. Vorzeichenbit. Dies beeinflusst die Interpretation des Rohwerts, falls der Offset auch negative Werte enthalten kann.