Umgebungssensor als Erweiterung für Kentix SmartPDU
Externer Sensor für Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt.
1. Allgemein
Die grundlegenden Einstellungen jedes Geräts umfassen den Aktivierungszustand (An/Aus) sowie einen Namen unter dem alle Alarme und Warnungen die dieses Gerät meldet, angezeigt werden. Dieser sollte möglichst eindeutig beschreibend gewählt werden, um die Geräte unterscheiden zu können.
Alarmgruppe
Mit der Auswahl der übergeordneten Alarmgruppe wird das Gerät in die Systemhierachie eingeordnet.
Alarme werden in der übergeordneten Alarmgruppe signalisiert.
Alarmverzögerung
Die Alarmverzögerung gibt an, wie lange ein Gerät die Signalisierung eines Alarms verzögern soll, nachdem er detektiert wurde. Z.Bsp.: Bei einer Alarmverzögerung von 30s wartet das Gerät 30 Sekunden, bis der Alarm signalisiert und gemeldet wird.
Verbindung
Die Verbindungsüberwachung ermöglicht eine Alarmierung, wenn das Gerät nicht erreichbar ist.
| Alarmzuordnung | Auswahl der Alarmzuordnung |
| Als Warnung ausgeben | Der Verbindungsverlust löst keinen Alarm aus und wird nur als Warnung gemeldet. |
2. Messwerte
Übersicht der überwachten Messwerte
2.1 Allgemein
In Kachel anzeigen
Aktivieren Sie diese Option, wenn der Messwert direkt auf der Übersichts‑Kachel des Geräts sichtbar sein soll.
Name
Der angezeigte Name des Datenpunkts. Verwenden Sie eine klare Bezeichnung, damit der Messwert später eindeutig zugeordnet werden kann (z. B. „Raumtemperatur Büro“).
Messwert-Typ
Wählen Sie die Art des Messwerts, z. B. Temperatur. Der ausgewählte Typ bestimmt die Darstellung, Einheit und Verarbeitung des Wertes in KentixONE.
2.2 Darstellung
Legt fest, wie der Rohmesswert interpretiert und später angezeigt wird.
Faktor
Der Rohwert des Sensors wird mit diesem Faktor multipliziert, um den tatsächlichen Messwert zu berechnen.
Beispiel: Rohwert * 0.01 = angezeigter Wert.
Nachkommastellen
Bestimmt, wie viele Dezimalstellen in der Anzeige verwendet werden.
Beispiel: „1“ bedeutet eine Stelle nach dem Komma (z. B. 23.4 °C).
Einheit
Legt die Einheit fest, in der der Messwert angezeigt wird (z. B. °C). Wenn ein Messwert‑Typ gesetzt ist, wird automatisch dessen Standard‑Einheit verwendet.
2.3 Alarmierung
Hier legen Sie fest, ab welchen Messwerten ein Alarm oder eine Warnung ausgelöst wird.
2.4 Datenquelle
Hier konfigurieren Sie, wie der Messwert über Modbus RTU aus dem angeschlossenen Gerät ausgelesen wird.
Adresse
Die Busadresse des Modbus‑Geräts. Jedes Gerät im Modbus‑Netzwerk besitzt eine eindeutige Adresse.
Register
Die Registernummer, aus der der Messwert gelesen wird (z. B. 1). Das Register definiert die Speicherstelle im Gerät, an der der Wert abgelegt ist.
Datentyp
Gibt an, wie der Wert im Register gespeichert ist, z. B. Ganzzahl 16‑Bit (Integer). Der Datentyp bestimmt die Interpretation des Rohwerts (Größe, Format, mögliche Wertebereiche).
Funktionscode
Legt fest, welche Modbus‑Operation verwendet wird, z. B. Read Input Register (04). Der Funktionscode definiert, wie das Register ausgelesen wird.
Word Order
Bestimmt die Reihenfolge der Datenwörter im Register, z. B. Little‑Endian. Wichtig bei mehrteiligen Werten, damit die Bytes korrekt zusammengesetzt werden.
Vorzeichendarstellung
Legt fest, wie negative Werte dargestellt werden, z. B. Vorzeichenbit. Dies beeinflusst die Interpretation des Rohwerts, wenn der Sensor auch negative Messwerte liefern kann.
Intervall
Gibt an, in welchem Zeitabstand der Messwert aus dem Gerät ausgelesen wird. Der Wert wird in Sekunden angegeben.
60 s → Der Messwert wird alle 60 Sekunden abgefragt.
3. Konfiguration
Übersicht der Schreibkonfiguration
3.1 Allgemein
Hier legen Sie den Namen des Datenpunkts fest und bestimmen, ob der Wert später auf der Geräte‑Kachel angezeigt werden soll.
Name
Der angezeigte Name des Datenpunkts, z. B. Temperature offset. Wählen Sie eine Bezeichnung, die klar beschreibt, wofür der Wert verwendet wird.
Konfiguration
Einige Geräte benötigen zusätzliche Konfigurationswerte, damit ein Messwert korrekt gelesen werden kann. Dieser Wert wird an die Datenquelle übergeben und dort verarbeitet.
Wert
Der Konfigurationswert, der an die eingestellte Datenquelle übermittelt wird (z. B. 0). Dieser Wert kann je nach Gerät zur Kalibrierung oder Aktivierung bestimmter Funktionen erforderlich sein.
3.2 Darstellung
Formatierung
Legt fest, wie der Rohmesswert interpretiert und dargestellt wird.
Faktor
Der Rohwert des Geräts wird mit diesem Faktor multipliziert, bevor er angezeigt oder weiterverarbeitet wird.
Faktor 100 → Rohwert * 100 = angezeigter Wert Dieser Faktor wird häufig verwendet, wenn Geräte Werte in einer anderen Skalierung liefern (z. B. 0.23 statt 23).
3.3 Datenquelle
Verbindungseinstellungen
Hier wird festgelegt, wie der Temperatur‑Offset‑Wert über Modbus RTU an das Gerät übertragen oder ausgelesen wird.
Adresse
Die Modbus‑Adresse des Geräts (z. B. 3). Jedes Gerät im Modbus‑Netzwerk besitzt eine eindeutige Adresse, über die es angesprochen wird.
Register
Das Modbus‑Register, in dem der Wert geschrieben oder gelesen wird (z. B. 448). Das Register definiert die Speicherstelle im Gerät.
Datentyp
Gibt an, wie der Wert im Register gespeichert ist, z. B. Ganzzahl 16‑Bit (Integer). Der Datentyp bestimmt die Größe und Interpretation des Rohwerts.
Funktionscode
Legt fest, welche Modbus‑Operation ausgeführt wird, z. B. Write Single Register (06). Dieser Funktionscode wird verwendet, um einen einzelnen Wert in ein Register zu schreiben.
Word Order
Bestimmt die Reihenfolge der Datenwörter im Register, z. B. Little‑Endian. Relevant bei mehrteiligen Werten, damit die Bytes korrekt zusammengesetzt werden.
Vorzeichendarstellung
Legt fest, wie negative Werte dargestellt werden, z. B. Vorzeichenbit. Dies beeinflusst die Interpretation des Rohwerts, falls der Offset auch negative Werte enthalten kann.