Automatische Backups
Zur zyklischen Datensicherung bietet KentixONE die Möglichkeit, automatische Backups zu erstellen. Diese sind unterteilt in ein Konfigurationsbackup und ein Backup der Messwerthistorie, die getrennt voneinander konfiguriert werden können.
Einstellungen & Konfiguration
Das Konfigurationsbackup beinhaltet alle Informationen, um das System nach dem Austausch des Main-Devices oder Zurücksetzen auf Werkseinstellungen wiederherzustellen.
Aktiv
Aktiviert oder deaktiviert das automatische Konfigurationsbackup. Wenn aktiviert, wird das Backup gemäß der konfigurierten Einstellungen erstellt.
Benachrichtigung senden
Wenn diese Option aktiviert ist, wird bei der Erstellung des Backups eine E-Mail-Benachrichtigung an alle Systemadministratoren gesendet.
Täglich ausführen um
Legt den Zeitpunkt fest, an dem das automatische Backup täglich erstellt werden soll. Die Uhrzeit kann frei gewählt werden.
Speicherlaufwerk
Definiert den Speicherort für das Backup. Als Speicherorte eignen sich:
- SD-Karte: Die in das Gerät eingesteckte SD-Karte
- Netzlaufwerk: Freigegebene Ordner im lokalen Netzwerk über SMB-Protokoll
Löschen nach
Bestimmt, wie lange die Backup-Dateien aufbewahrt werden sollen. Ältere Backups werden automatisch gelöscht, um Speicherplatz zu sparen.
Messwert-Historie
Das Historienbackup beinhaltet die Messwertaufzeichnung aller im System befindlichen Geräte.
Einstellungen erben
Diese Option ermöglicht es, die Einstellungen vom Konfigurationsbackup zu übernehmen, um Doppelkonfigurationen zu vermeiden.
Aktiv
Aktiviert oder deaktiviert das automatische Historienbackup unabhängig vom Konfigurationsbackup.
Benachrichtigung senden
Wenn aktiviert, wird bei der Erstellung des Historienbackups eine E-Mail-Benachrichtigung an alle Systemadministratoren gesendet.
Täglich ausführen um
Legt den Zeitpunkt für die tägliche Erstellung des Historienbackups fest. Dieser kann sich vom Konfigurationsbackup unterscheiden.
Speicherlaufwerk
Definiert den Speicherort für das Backup. Als Speicherorte eignen sich:
- SD-Karte: Die in das Gerät eingesteckte SD-Karte
- Netzlaufwerk: Freigegebene Ordner im lokalen Netzwerk über SMB-Protokoll
Löschen nach
Bestimmt die Aufbewahrungsdauer der Historienbackup-Dateien. Aufgrund der Größe der Messwertdaten sollte hier eine angemessene Aufbewahrungszeit gewählt werden.
Hinweise
Netzwerkfreigabe
Änderungen an diesen Einstellungen können sich auf die Funktionalität des Systems auswirken. Stellen Sie sicher, dass Sie die Auswirkungen verstehen, bevor Sie Änderungen vornehmen.
Bei der Verwendung eines Netzlaufwerks wird das SMB-Protokoll (Server Message Block) verwendet.
Wird ein Netzlaufwerk als Speicherort gewählt, müssen die IP-Adresse und der Freigabename (Name, unter dem der Ordner im
Netzwerk freigegeben ist) eingegeben werden.
Soll das Backup in einem Unterordner auf dem Netzlaufwerk gespeichert werden, muss zusätzlich der Pfad zum Speicherort
angegeben werden. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass der Pfad mit / als Pfadtrennzeichen
verwendet wird.
Backslashs \ als Pfadtrenner können zu Fehlern führen, weshalb einfache
Slashes/Schrägstriche / zu nutzen sind.
Falls eine Authentifizierung für den Speicherzugriff erforderlich ist, können Benutzername und Passwort für die Authentifizierung eingegeben werden.
Konfiguration
In diesem Bereich können Sie die Einstellungen für Netzwerkfreigabe konfigurieren und verwalten. Die verfügbaren Optionen ermöglichen eine individuelle Anpassung an die Anforderungen Ihrer Umgebung.
Einstellungen
Hier werden die spezifischen Parameter für Netzwerkfreigabe konfiguriert. Die Einstellungen sind in logische Gruppen unterteilt, um eine übersichtliche Verwaltung zu ermöglichen.
Wird ein Netzlaufwerk als Speicherort gewählt, sind folgende Eingaben erforderlich:
- IP-Adresse: Die Netzwerkadresse des Zielservers
- Freigabename: Der Name, unter dem der Ordner im Netzwerk freigegeben ist
- Pfad: Optional - Unterordner auf dem Netzlaufwerk (Pfadtrennzeichen: "/")
- Benutzername/Passwort: Optional - Authentifizierungsdaten bei geschützten Freigaben